Mit der Einweihung unserer eigenen Cantina 2019 haben wir auch einige gute Holzfässer zum Ausbau unserer besten Weine angeschafft. Wir haben sie in der traditionsreichen Piemonteser Manufaktur Gamba aus französischer Eiche aus den Wäldern von Allier fertigen lassen. Neben den kleineren, liegenden Fässern zum Reifen des Weins im Keller haben wir auch größere aufrechte Holzfässer, die wir bei den besondersten Trauben bereits zur Gärung anstelle unserer Edelstahltanks verwenden. Allier-Eiche gehört zu den begehrtesten Hölzern überhaupt für die Weinreifung. Ein Glück, dass Monte di Catrí darin reifen darf!
Von Monte di Catrí haben wir bisher nur diesen ersten Jahrgang von 2020 – und davon auch nur insgesamt sehr wenige Flaschen produziert! Wer also noch öfter diesen guten Tropfen genießen will, sollte sich eindecken, bevor er ausverkauft ist.
Dieser Wein ist naturbelassen und schonend filtriert, sodass ein Bodensatz und Weinsteinkristalle auftreten können. Man könnte diese natürlichen Stoffe theoretisch mittrinken, aber durch vorsichtiges Einschenken oder Dekantieren gelangen sie nicht mit ins Glas – sie sind einfach nur der Beweis für minimalinvasive und naturnahe Kellerarbeit.
Zahlen und Fakten
Rebsorten & Terroir
Ausbau & Analyse
Trinkempfehlung
Flasche & Erzeugerin
Monte di Catrì 2020
… und was bedeuten Name und Motiv?
"Monte di Catrì" ist eine abgewandelte Schreibweise des "Monte Catria". "Catria" lässt sich aus dem Latenischen "cathedra" ableiten, was "der höchste Sitz" bedeutet. Mit 1.702 Metern ist der Monte Catria der höchste Berg in unmittelbarer Nähe zu Camafonte. Und diese "hohen" Gefühle verbinden wir auch mit diesem besonders gut gereiften Wein! Damit noch nicht alles: In der Antike galt der Catria mythisch als Sitz des Gottes Jupiter, auf italienisch "Giove". Und die regionaltypische Rebsorte Sangiovese, aus der dieser Wein zum größten Teil besteht, bedeutet so viel wie "das Blut Jupiters". So schließt sich der Kreis ...
Unser Linoldruckmotiv zeigt eine abstrahierte Darstellung des Monte Catria. So sieht man ihn von uns aus, wie er als ruhige, massive Konstante über Camafonte und der ganzen Region thront.